FSG-Osterhofen-Start

Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft Osterhofen 1425

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09.04.2017

Geburtstagsschießen zum 90. von Irmi Hehlert

Foto: Die Jubilarin auf ihrem Ehrenplatz im Schützenheim zusammen mit 1. Schützenmeister Markus Weingärtner und dem Gewinner des Geburtstagsschießens Franz Flieger

58 Jahre Mitglied bei den Feuerschützen - Franz Flieger traf genau auf den Punkt


Osterhofen. Ein äußerst seltenes Festschießen konnten die Feuerschützen Osterhofen in den letzten Wochen durchführen. Ehrenmitglied Irmi Hehlert hatte zu ihrem 90. Geburtstag, den sie im Januar im Kreise ihrer Lieben feiern konnte, ihre Schützenfamilie zum Geburtstagsschießen geladen. 18 Schützen setzten über fünf Wochen alles daran, den geforderten 90-Teiler zu treffen, einen Schuß, der exakt 90 Hundertstel Millimeter vom Mittelpunkt der Scheibe abweicht.


Bei der abschließenden Siegerehrung am Donnerstag ging der neugewählte Schützenmeister Markus Weingärtner auch auf die lange Mitgliedschaft von Irmi Hehlert ein. Bereits im Jahre 1959, dem Jahr als Konrad Adenauer noch Bundeskanzler und Theodor Heuss Bundespräsident waren, Peter Kraus Sugar Baby rockte und Caterina Valente Tschau tschau Bambino trällerte, Ben Hur erstmals über die Leinwand flimmerte und der Liter Benzin noch 63 Pfennige kostete, wurde sie Mitglied der Kgl. priv. Feuerschützengesellschaft Osterhofen. Schon bald entwickelte Irmi Hehlert sich zur Meisterschützin, die weitum in Niederbayern als Konkurrentin gefürchtet, aber als Schützenkameradin hoch geachtet wurde. 30 Jahre lang war sie bei den Feuerschützen als Schriftführerin “die Herrin über Sitzungsprotokolle, Vereinschronik und das Goldene Buch des Hl. Nikolaus”, ein Amt, dass sie mit viel Liebe, Sorgfalt und Herzblut ausübte. Auch bei den kleinen und großen Preisschießen war sie jahrzehntelang eine zuverlässige Stütze und als “die Dame vom Nachkauf” weitum bekannt. Nebenbei fand sie immer wieder Zeit, für ihre Schützenfamilie Kuchen zu backen, für die Schützenkinder Nikolaussäckchen zu packen oder für Jubiläen und Feiern Gedichte zu schreiben. Als Ausschußmitglied war und ist sie immer noch aktiv dabei, die Geschicke des Vereines in die richtigen Bahnen zu lenken, wobei sie wegen ihrer Geradlinigkeit und ihrer offenen Worte hoch geachtet ist.


Da sie aufgrund ihres jahrzehntelangen Engagements von Verein, Schützengau und Bayer. Sportschützenbund an Urkunden, Abzeichen bis hin zur Ehrenmitgliedschaft bereits alles erhalten hat und seit ihrem 80. Geburtstag sogar über einen namentlich für sie reservierten Stammplatz im Schützenheim verfügt, war es für ihn schwierig, ein passendes Geschenk zu finden, so Schützenmeister Weingärtner. Und so kam ihm die Idee, der Jubilarin in Anlehnung an die Schützenkönigskette eine “Lebenskette” anzufertigen, die aus 90 Münzen besteht und in der Unterschiedlichkeit des Glanzes der Münzen an strahlende oder auch dunklere Jahre in ihrem Leben erinnern soll. Mit dem Wunsch, dass diese Kette noch um viele helle Münzen und Jahre erweitert werden kann, leitete Weingärtner unter großem Applaus für die Jubilarin über zur Preisverteilung.


Mit exakt dem geforderten 90-Teiler hatte Franz Flieger als Erster die freie Auswahl unter den von der Jubilarin gestifteten Sachpreisen. Mit der Kleinkaliberpistole holte sich Christian Deisböck den zweiten Platz, gefolgt von Christian Bauer, 89,8-Teiler, Rudi Lawrenczuk, Großkaliber, Cony Stefan, 89,6-T, Gerhard Müller, Großkaliber, Helmut Deisböck, 90,5-T, Hans Schwinghammer, Kleinkaliber, Josef Maidorn, 94,6-T, und Peter Niedermeier, 96,4-Teiler.

01.02.2017

Führungswechsel bei den Osterhofener Feuerschützen

Die neue Vorstandschaft mit (von links) Alfred Stadler, Christian Deisböck, Wilhelm Bauer, Jochen Maier, Wahlleiter Kurt Erndl, Gau-Fahnenmutter Andrea Pöppl-Meyer, Barbara Löw, Helmut Deisböck, Markus Weingärtner, Karsten Correia, Cony Stefan, Peter Niedermeier, Alex Maier, Gerhard Müller, Hans Schwinghammer, Christian und Georg Bauer, Rudi Lawrenczuk und Jürgen Wichert

Rudi Lawrenczuk übergibt nach 16 Jahren Schützenmeisteramt an Markus Weingärtner

Am Samstag traf sich eine erfreulich große Anzahl Mitglieder der Kgl. priv. Feuerschützengesellschaft im Alfred-Sell-Schützenheim zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen und Ehrung der Vereinsmeister. Dazu konnte Schützenmeister Rudi Lawrenczuk auch stellv. Bürgermeister Kurt Erndl, die Ehrenmitglieder Irmi Hehlert und Georg Bauer sowie als Vertreter des Schützengaues Vilshofen die Gau-Fahnenmutter Andrea Pöppl-Meyer begrüßen. Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder, insbesondere der im letzten Jahr verstorbenen Dr. Max Mäusl, Dr. Werner Hanauer, Josef Weber, Martin Katzlinger und Alois Nowack hielt Schriftführerin Barbara Löw den Rückblick auf die Aktivitäten des Vereins im abgelaufenen Jahr.

Sie berichtete wieder ausführlich von einem regen und abwechslungsreichen Vereinsleben. Die Osterhofener Schützen nahmen erfolgreich an zahlreichen Turnieren in Straubing und Schöllnach, beim Sie+Er-Schießen in Aldersbach, beim Gaukönigsschießen in Vilshofen, beim Aldersbacher-Cup, bei der Stadtmeisterschaft in Thundorf sowie an Rundenwettkämpfen und Meisterschaften in beinahe allen möglichen Disziplinen teil. Daneben sorgten Ausschußsitzungen, Geburtstagsfeiern, Gau-Schützenfest, Western- und Königsschießen, Weihnachtsfeier, Saisonabschlußfeier sowie der zum 13. mal veranstaltete Donau-Cup für Klein- und Großkaliberschützen neben den wöchentlichen Trainingsabenden für einen vollen Terminkalender der Feuerschützen. Organisatorischer und sportlicher Höhepunkt war zweifellos der zum 12. male veranstaltete 100-Schuß-Marathon, der mit 200 Teilnehmern bestens besucht war. Für die Sanierung und Vergrößerung des Parkplatzes vor dem Schützenheim sprach die Schriftführerin an Helmut und Christian Deisböck ein großes Lob aus für die enormen Leistungen, die die beiden dabei erbracht hatten.

In sportlicher Hinsicht konnte die Schriftführerin über eine erfolgreiche Saison bei den Rundenwettkämpfen 2015/16 und den Meisterschaften berichten. Etliche Gaumeistertitel in den Einzel- und Mannschaftswertungen, neue Gaurekorde und zusätzlich die Ehrenpreise “Schütze des Jahres” für Jürgen Wichert, Helmut Deisböck und Rudi Lawrenczuk gingen an Osterhofener Mitglieder. Auch zu Niederbayerischen, Bayerischen und Deutschen Meisterschaften konnten sich Feuerschützen qualifizieren und erzielten dort sehr gute Ergebnisse und Platzierungen.

In der neuen Saison stehen sowohl in den Bezirks-Oberligen, Bezirksligen und in den verschiedensten Gauligen einige der insgesamt neun Mannschaften der Feuerschützen in der Mannschafts- sowie auch Einzelwertung wieder an vordersten Plätzen. Die Gaumeisterschaften 2017 sind bereits abgewickelt und auch hier konnten schon wieder zahlreiche Titel in den verschiedensten Disziplinen nach Osterhofen geholt werden, auch wenn die zahlenmäßige Beteiligung der Osterhofener Mitglieder an diesen Meisterschaften ruhig höher sein dürfte, so die Schriftführerin.

Das Fazit der Schriftführerin bei ihrem Rechenschaftsbericht war, dass die Vorstandschaft zusammen mit den Mitgliedern ein gutes Fundament für weitere sportliche Erfolge gelegt hat und mit Stolz auf die zurückliegenden Vereinsjahre blicken könne.

Der Kassenbericht von Schatzmeister Christian Bauer wies durch die großen Veranstaltungen und das Vereinslotto zwar gute Einnahmen auf, zudem freute sich Bauer über einige Spenden, aber bedingt durch große Ausgaben beim Parkplatz-Umbau konnte nur ein kleines Plus in die Vereinskasse erwirtschaftet werden. Der Verein steht aber auf einem stabilen finanziellen Fundament, auch wenn der Unterhalt, die Versicherungsbeiträge und Energiekosten für den Betrieb der großen Schießanlage und auch die vielen Startgebühren zu Wettkämpfen und Meisterschaften Jahr für Jahr eine große Summe verschlingen. Die Kassenprüfer Gerhard Müller und Peter Niedermeier bescheinigten dem Kassier eine sorgfältige Führung der Kassengeschäfte und sprachen sich für die Entlastung der Vorstandschaft aus.

Gau-Fahnenmutter Andrea Pöppl-Meyer gratulierte in ihrem Grußwort den Osterhofener Feuerschützen zu ihren Erfolgen und bedankte sich auch im Namen des Schützengaues Vilshofen für das große Engagement der Osterhofener Schützen und besonders der Vorstandschaft. Dass Osterhofen mit seinen Schützen in Niederbayernliga, Bezirks-Oberliga, Bezirksliga und Gau überall vertreten und seit Jahren ein Aushängeschild für den Schießsport sei komme nicht von ungefähr. Der Schützengau Vilshofen wisse es sehr wohl zu würdigen, wie viel Aufwand und wie viel Arbeit hier das ganze Jahr über geleistet wird, um diese ganzen Aktivitäten erfolgreich zu organisieren.

Schützenmeister Rudi Lawrenczuk bedankte sich anschließend für die Unterstützung sowohl bei seinen beiden Stellvertretern Helmut Deisböck und Cony Stefan als auch bei der Schriftführerin Barbara Löw und dem Kassier und Jugendleiter Christian Bauer für deren zuverlässige Arbeit. Auch an diejenigen Mitglieder, die das ganze Jahr über mit großen und kleinen Handgriffen dafür sorgen, dass das Vereinsleben so reibungslos funktioniere, richtete er seinen Dank. Ebenfalls bedankte sich der Schützenmeister bei der Bürgermeisterin und der Stadt Osterhofen für die gute Zusammenarbeit.

Da schon im Vorfeld bekannt war, dass Lawrenczuk nach nunmehr 16 Jahren an der Spitze aus zeitlichen Gründen nicht mehr für ein Amt zur Verfügung stehen würde, leitete er mit einem kleinen Rückblick über zu den Neuwahlen. Seit 49 Jahren sei er nun Mitglied bei den Feuerschützen, so Lawrenczuk, habe sämtliche Höhen und Tiefen miterlebt, und wer ihn kennt, der weiß, dass er mit diesem Verein seit Jahrzehnten fest verwachsen sei. In diesen Jahren habe er immer wieder bereitwillig alle möglichen Aufgaben übernommen. Sei es als Jugendleiter, Ausschußmitglied, Kassier, Sportleiter, Mannschaftsführer, viele Jahre als 2. Schützenmeister und jetzt seit 16 Jahren als 1. Schützenmeister habe er immer wieder alles andere - Familie, Beruf, Gesundheit - hintenan gestellt, wenn für den Verein etwas zu tun war. Er erinnerte an den Dachneubau, der wegen eines Sturms notwendig wurde, den mehrmaligen Umbau des Aufenthaltsraumes, die Umstellung auf elektronische Schießanlagen, die erneute Dachsanierung, große Veranstaltungen der FSG wie Gaukönigs- und Jubiläumsschießen, Marathon, Donau-Cup oder Stadtmeisterschaften, Reparatur- und Instandhaltungsmaßnahmen bis hin zur Erweiterung des Parkplatzes. Die Verantwortung und die Arbeit sei für ihn in diesen Jahren nicht weniger sondern immer mehr geworden, gerade auch im Hinblick auf die Bürokratie und die gesetzlichen Vorgaben. Es allen recht zu machen sei für ihn aus zeitlichen Gründen einfach nicht mehr länger möglich. Nun sei es an der Zeit, mit einem neuen Vorsitzenden auch die Aufgaben im Verein neu und auf mehrere Schultern zu verteilen.

Stellv. Bürgermeister Kurt Erndl, der anschließend die Neuwahlen leitete, sprach in seinem Grußwort der Vorstandschaft, insbesondere dem 1. Schützenmeister, ebenso wie den Mitgliedern seinen Dank und seinen Respekt für das geleistete aus. Es freue die Stadtverantwortlichen natürlich, wie aktiv und erfolgreich die Osterhofener Schützen seien und wie vielseitig das Vereinsleben in diesem Verein sei. Durch ihr Engagement bei allen möglichen Wettkämpfen und Turnieren, aber auch bei Festen und Veranstaltungen seien die Feuerschützen eine wichtige Stütze der Gesellschaft und auch ein positives Aushängeschild für die Stadt Osterhofen. Für das Gemeinwohl sei es einfach notwendig, dass Vereine wie die Osterhofener Feuerschützen Zusammenhalt praktizieren und sportliche Aktivitäten genauso wie gesellschaftliche anbieten und er sicherte den Anwesenden auch künftig die gewohnte Unterstützung der Stadt Osterhofen im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten zu.

Schon beim ersten Wahlgang geriet die Neuwahl ins Stocken, da sich vorerst niemand bereit erklärte, in die Fußstapfen von Rudi Lawrenczuk zu treten. Nach längerer Diskussion einigte man sich, vorerst die restliche Mannschaft zu wählen, um dem künftigen Vorsitzenden zu signalisieren, wer ihn alles unterstützen wird. Dabei wurde anhand von Beispielen auch deutlich gemacht, dass die Aufgaben und die Verantwortung im Verein künftig neu strukturiert und auf mehrere Schultern verteilt werden müssen. Als Schützenmeister-Stellvertreter wurden dabei wieder Helmut Deisböck und Cony Stefan einstimmig bestätigt. Die Kassengeschäfte führt weiterhin Christian Bauer, Schriftführerin bleibt Barbara Löw, die auch als Sportleiter Schwarzpulver fungieren wird. In den Ausschuss wurden gewählt: Christian Deisböck und Karsten Correia, die künftig die Jugendarbeit übernehmen werden, Hans Schwinghammer und Alfred Stadler, Sportleiter Luftdruck bzw. Klein- und Großkaliber, sowie Alex Maier, Gerhard Müller, Peter Niedermeier, Wilhelm Bauer, Jochen Maier, Jürgen Wichert und Rudi Lawrenczuk. Die Ehrenmitglieder Irmi Hehlert und Georg Bauer haben automatisch Sitz und Stimme im Vereins-Ausschuss.

Nach einer längeren fruchtlosen Diskussion einigte man sich auf Vorschlag von Wahlleiter Kurt Erndl auf eine halbstündige Pause zu weiteren Beratungen, in denen eindringlich auf die Folgen hingewiesen wurde, falls kein 1. Vorsitzender gewählt werden würde. Diese Beratungen zeigten dann auch Erfolg. Markus Weingärtner erklärte sich aufgrund der zugesagten Unterstützung der Mitglieder unter dem Applaus der Anwesenden bereit, das Amt des 1. Schützenmeisters zu übernehmen und sein Bestes zu geben, woraufhin er auch einstimmig gewählt wurde. Zum Abschluss der Neuwahlen dankte der alte Schützenmeister dem neuen Vorsitzenden und allen Gewählten und sicherte auch weiterhin seine volle Unterstützung zu.

Markus Weingärtner leitete dann gleich noch den letzten Punkt Wünsche und Anträge, in dem beschlossen wurde, Arbeitseinsätze künftig auch auf der Homepage und per Rundmail allen Mitgliedern bekannt zu machen. Mit der Bitte an die Mitglieder, auch weiterhin nicht nachzulassen, damit auch künftig die Osterhofener Schützen weiterhin so erfolgreich bleiben, schloß Weingärtner die Jahreshauptversammlung. Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden auch noch die Vereinsmeister des Jahres 2016 geehrt, über deren Ergebnis wir an anderer Stelle berichten.

01.02.2017

Trophäen für die Vereinsmeister 2016 der Feuerschützen

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Feuerschützengesellschaft konnte Schützenmeister Rudi Lawrenczuk auf sehr gute Ergebnisse bei der letztjährigen Vereinsmeisterschaft in den verschiedenen Disziplinen verweisen. Sein einziger Kritikpunkt war die schwache Beteiligung seitens der Mitglieder. Lediglich zwölf Schützen beteiligten sich an der Vereinsmeisterschaft, obwohl bei den Schießabenden die Stände immer voll belegt wären. Natürlich kann nicht jeder Erster oder Zweiter werden, aber wirklich interessant sei Sport doch erst, wenn man sein Können mit dem anderer vergleichen kann, so der Schützenmeister. Und das ginge eben nur über einen Wettbewerb und nicht, wenn jeder nur für sich selber trainiert. Er bat deshalb seine Mitglieder, sich künftig wieder mehr an Rundenwettkämpfen, Gau-Meisterschaften oder zumindest an der Vereinsmeisterschaft zu beteiligen.

Die Ergebnisse mit der KK-Sportpistole bei 10 gewerteten Serien:

1. Helmut Deisböck mit einem Schnitt von 273,9 Ringen, 2. Rudi Lawrenczuk 272,3 R, 3. Christian Bauer 267,4 R, 4. Karsten Correia 258,7 R, 5. Christian Deisböck 255 R, 6. Alfred Stadler 253,5 R, 7. Hans Schwinghammer 242,7 R, 8. Barbara Löw 241,4 Ringe.

Großkaliber:

1. Helmut Deisböck 371,8 Ringe, 2. Rudi Lawrenczuk 366 R, 3. Jochen Maier 358,2 R, 4. Gerhard Müller 348,2 R, 5. Alfred Stadler 340,8 R, 6. Barbara Löw 330,6 R, 7. Karsten Correia 324,2 R

Unterhebel B:

1. Rudi Lawrenczuk 144,0 Ringe, 2. Christian Deisböck 123,0 R, 3. Gerhard Müller 102,4 R

Luftpistole:

1. Rudi Lawrenczuk 363,2 R, 2. Helmut Deisböck 360,7 R, 3. Christian Deisböck 358,6 R, 4. Karsten Correia 353,6 R, 5. Alfred Stadler 349,9 R, 6. Hans Schwinghammer 349,8 R, 7. Christian Bauer 332,3 R

Luftpistole Auflage:

1. Rudi Lawrenczuk 289,0 Ringe, 2. Sepp Maidorn 287,8 R

Luftgewehr Auflage:

1. Franz Flieger 300 Ringe im Schnitt bei 10 gewerteten Serien, 2. Rudi Lawrenczuk 297,8 R

23.01.2017

Jahreshauptversammlung 2017

21.12.2016

Hans Schwinghammer und Rudi Lawrenczuk verteidigen ihre Königstitel

Bild 1:Die neuen Schützenkönige mit ihren Trophäen: von links Großkaliber-Schützenkönig Christian Deisböck, die Titelverteidiger mit dem Luftgewehr Rudi Lawrenczuk und mit der Luftpistole Hans Schwinghammer sowie Kleinkaliber-König Alfred Stadler.

Hl. Nikolaus besuchte familiäre Weihnachtsfeier im Schützenheim - Reichlich bestückter Gabentisch

Osterhofen. Die Weihnachtsfeier mit Proklamation der neuen Schützenkönige war wie jedes Jahr der letzte Höhepunkt und der Abschluss des Vereinsjahres der Feuerschützengesellschaft Osterhofen. Schützenmeister Rudi Lawrenczuk freute sich über den guten Besuch und begrüßte ganz besonders Gausportleiter Jürgen Wichert im Kreis der Gäste, wobei er bedauerte, dass die beiden Ehrenmitglieder Irmi Hehlert und Georg Bauer das erstenmal seit Jahrzehnten wegen Krankheit nicht mitfeiern konnten.

Mit einer familiären Weihnachtsfeier und der Ehrung der Schützenkönige wollen die Feuerschützen traditionell einen Abend im Schützenheim ohne Wettkampfstreß feiern, so der Schützenmeister in seiner Einleitung. Die Schützendamen hatten mit ihren Dekorationskünsten wieder weihnachtliches Flair ins Schützenheim gebracht. Begonnen wurde die Feier mit einem schmackhaften gemeinsamen Essen, zuvor bedankte sich der Schützenmeister bei Getränke Baumgartner und der Fa. Thaler, die zur Weihnachtsfeier die Arbeit der Feuerschützen wieder mit einer Spende unterstützten.

Zu Beginn des offiziellen Teiles las der Schützenmeister Geschichten über die staade Zeit, die leider oftmals viel zu laut ist, um die Mitglieder in besinnliche Stimmung zu bringen. Anschließend brachte Gerhard Müller beim Nikolaus-Besuch aus seinem Goldenen Buch wieder allerhand Geschehnisse aus dem vergangenen Jahr in Erinnerung und zeigte sich dabei recht zufrieden über seine Schützenfamilie. Besonders erfreut war er auch über die vielen Meistertitel und Pokalgewinne, die die Osterhofener Schützen dieses Jahr einfahren konnten. Von der Stadtmeisterschaft über Gau-, Niederbayerische, Bayerische bis hin zur Deutschen Meisterschaft haben die Osterhofener Schützen ihre Stadt gut vertreten. Auch die Vorstandschaft erhielt für ihre hervorragende Arbeit ein großes Lob. An die fleißigsten unter den Mitgliedern sprach er eine Einladung zu einem gemeinsamen Helferessen im Januar aus.

Schützenmeister Lawrenczuk hielt eine kurze Rückschau auf das abgelaufene Jahr. Mit großer Einsatzbereitschaft durch die aktiven Schützen wurden eine ganze Menge an Schießveranstaltungen mit gutem Erfolg besucht. Der 100-Schuß-Marathon, der Donau-Cup und die Heimwettkämpfe der insgesamt neun Osterhofener Wettkampf-Mannschaften wurden bestens organisiert. Besonders erfreut zeigte er sich auch über die sportlichen Erfolge bei den Rundenwettkämpfen und den Meisterschaften. Ebenso für das hervorragende Abschneiden bei der Stadtmeisterschaft, bei der der Stadtmeister-Wanderpokal und etliche Einzelpreise gewonnen werden konnten. Sogar ein Gaukönigs-Titel ging dieses Jahr nach Osterhofen. Helmut Deisböck hatte sich in der hart umkämpften Luftgewehr-Disziplin diesen Titel beim Gaukönigs-Schießen in Vilshofen geholt.

Der Schützenmeister dankte allen Mitgliedern, die im abgelaufenen Jahr in irgendeiner Weise mitgeholfen hatten, das Vereinsleben und die großen Veranstaltungen zu organisieren. Besonders dankte er dabei seinen Stellvertretern Cony Stefan und Helmut Deisböck. Ebenso gab es ein Extra-Dankeschön für Kassier, Jugendleiter und Chef-Auswerter Christian Bauer und seine Frau Vicky sowie Schriftführerin Barbara Löw. Auch für den “guten Geist” im Schützenheim, Georg Bauer, der immer wieder nach dem rechten schaut, gab es einen großen Applaus der Schützenmitglieder. Einen ganz besonderen Dank richtete er an Helmut und Christian Deisböck, die in einer großartigen Aktion etliche bereits morsche Bäume gefällt und verarbeitet hatten und damit den Weg frei machten für eine Vergrößerung des Parkplatzes vor dem Schützenheim. Als Zugabe hat Christian Deisböck dann noch mit der Motorsäge einen herrlichen großen Adler aus einem der Baumstämme herausgeschnitzt, der nun das Schützenheim bewacht. Damit die beiden nach dieser schwierigen und anstrengenden Arbeit wieder zu Kräften kommen überreichte er Ihnen unter dem Applaus der Mitglieder eine deftige Gräucherts-Brotzeit.

Die Bekanntgabe und Ehrung der Schützenkönige für das Jahr 2017 war dann der Höhepunkt dieser Weihnachtsfeier. Mit nur zwei Schüssen in jeder Disziplin werden bei den Feuerschützen seit jeher die Könige ermittelt. Schützenkönig mit der Großkaliberpistole wurde mit dem besten Zehner Christian Deisböck vor Jochen Maier und Christian Bauer, die sich mit der Wurst- bzw. Brezenkette begnügen mußten. Mit der Kleinkaliberpistole holte sich Alfred Stadler die Königswürde und platzierte sich mit seinem Blattl vor Christian Deisböck und Gerhard Müller.

Ein Novum beim Osterhofener Königsschießen brachten die Luftdruckschützen zustande. Gleich zwei Schützenkönige konnten ihren Vorjahrestitel verteidigen. Mit der Schützenkette des Luftpistolenkönigs kann sich auch im kommenden Jahr wieder Hans Schwinghammer schmücken, der mit seinem Zehner Cony Stefan und Vicky Bauer auf die Plätze verwies. Die herrliche alte Königskette der Luftgewehrschützen bleibt auch dieses Jahr wieder bei Rudi Lawrenczuk. Ihm zur Seite als Vizekönigin steht Maria Bauer, deren bester Schuß nur 3,7-Teiler schwächer war. Dritte im Bunde wurde auch hier Vicky Bauer.

Die Verteilung der mitgebrachten Weihnachtspäckchen war der Schluß des offiziellen Teils dieses harmonischen Abends. Als erste durften Christian Deisböck, Bernadette Lawrenczuk, Alois Nowack, Alfred Stadler, Martina Bauer, Hans Schwighammer, Ludwig Ottomanow, Siegi Clemens, Maria Bauer und Gerhard Müller unter den unterm Christbaum platzierten Geschenk-Packerln auswählen.

Mit den besten Wünschen für das neue Jahr und dem Hinweis auf die Jahreshauptversammlung am Samstag, 28. Januar verabschiedete Schützenmeister Lawrenczuk das Schützenjahr 2016, wünschte den Feuerschützen Gesundheit, Glück und Zufriedenheit und auch für das nächste Jahr allezeit Gut Schuß.



Reinhold Geist gewinnt die Großkaliber-Wertung - 54 Teilnehmer beim 17. Osterhofener Donau-Cup

Osterhofen. Die Kgl. priv. Feuerschützengesellschaft veranstaltete heuer bereits zum siebzehnten Mal ein Preisschießen für Klein- und Großkaliber-Kurzwaffenschützen. Nach dem 100-Schuß-Marathon für Luftdruckwaffen war dies das zweite große Turnier innerhalb kurzer Zeit an den Osterhofener Schießständen. An zwei Tagen haben sich die niederbayerischen Sportschützen im Alfred-Sell-Schützenheim ein Stelldichein gegeben und um die beiden Donau-Cup-Trophäen und wertvolle Sachpreise gekämpft...

Schießleiter Wilhelm Bauer (oben links) überreichte den Donau-Cup Gewinnern Reinhold Geist und Franz Zellner die begehrten Siegertrophäen.
Bild 1:Die Meisterschützen mit dem Luftgewehr, mit stellv. Bürgermeister Kurt Erndl (von links), dem weitest angereisten Helmut Köhler, stellv. Schützenmeister Helmut Deisböck und die beiden Sieger der Kombiwertung, Rony Egger und Roland Meyer
Bild 2:Die besten Schützen mit der Luftpistole mit ihren Pokalen beim 100-Schuß-Marathon

Gauliga- und Bundesliga-Schützen nebeneinander am Start - Weiteste Anreise aus Coburg - Die beiden ältesten Teilnehmer mit 84 Jahren


Osterhofen. An sechs Tagen kämpften Sportschützen aus allen Altersgruppen beim dreizehnten 100-Schuß-Marathon der Kgl. priv. Feuerschützengesellschaft Osterhofen mit Luftgewehr und Luftpistole um Pokale und Geldpreise. Jung und alt, Gauligaschützen und Deutsche Meister stellten an den zwanzig Schießständen der FSG Osterhofen einträchtig nebeneinander ihre Konzentration und Kondition auf den Prüfstand. 1. Schützenmeister Rudi Lawrenczuk konnte bei seiner Begrüßung am Samstagabend bei der abschließenden Siegerehrung, nur zwei Stunden nach dem letzten Schuß, im vollbesetzten Schützenheim seine Freude nicht verbergen über die rundum gelungene Veranstaltung. Neben zahlreichen Preisträgern konnte er dazu auch stellv. Bürgermeister Kurt Erndl und Ehrenschützenmeister Georg Bauer herzlich begrüßen. Nach dem Dank an alle Teilnehmer für ihr sportlich faires Verhalten und den Glückwünschen für zahlreiche hervorragende Leistungen dankte er auch der Stadt Osterhofen für die Pokalspenden und natürlich seinen fleißigen Vereinsmitgliedern, die diesen Wettkampf wieder in der gewohnt zuverlässigen Art organisiert und reibungslos abgewickelt hatten.

Mit exakt 200 Sportschützen aus 41 Vereinen zog dieses Turnier wieder Schützen aus ganz Bayern sowie auch aus dem benachbarten Tschechien nach Osterhofen. Sie nutzten im Alfred-Sell-Schützenheim die Möglichkeit der turniermäßigen Wettkampfvorbereitung und der Überprüfung des eigenen Leistungsstandes kurz vor Beginn der neuen Rundenwettkampfsaison. Die teilweise hervorragenden Ergebnisse der Teilnehmer und die reibungslose...

16.07.2016

Donau-Cup 2016

Maidorn Sepp und Deisböck Christian waren nahe dran am perfekten Schuß

Osterhofen. Traditionell wird die Sommerpause bei den niederbayerischen Luftpistolen-Sportschützen vom Festschießen anläßlich des Straubinger Gäubodenvolksfestes unterbrochen. In direkter Nachbarschaft zum Bierzelt konnten die Sportschützen im Schützenheim der Straubinger Schützengilde am Hagen unter Blasmusikklängen ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen...

Die besten Schützen beim diesjährigen Western-Duoschießen - von links die Sieger Jörg Boleslawsky und Alfred Stadler, daneben die Zweitplatzierten Jochen Maier und Helmut Deisböck

Neun Einzel- und fünf Mannschafts-Gaumeistertitel sowie mehrere Vizemeistertitel in Gau-, Bezirks- und Bezirks-Oberliga


Osterhofen. Zum Saisonabschluß waren die aktiven Mitglieder der Feuerschützengesellschaft ins Alfred-Sell-Schützenheim eingeladen, wozu Schützenmeister Rudi Lawrenczuk Ehrenschützenmeister Georg Bauer besonders begrüßen konnte. Bevor jedoch die Saison abgeschlossen werden konnte gab es erst noch ein Stelldichein der acht besten Schützen beim diesjährigen Western-Duo-Schießen.

Wie jedes Jahr waren jeweils zwei Schützen zusammengelost, die mit Winchester und Revolver auf Büffel- und Truthahn-Schießscheiben im Vorkampf über mehrere Wochen Ringe sammelten. Bis zur letzten Minute wurde um die Qualifikation ins Halbfinale gekämpft, wobei die Duo´s Stefan Cony/Lawrenczuk Rudi, Deisböck Christian/Weiss Markus sowie Weinzierl Hermann/Markus Weingärtner den Einzug ins Halbfinale teilweise äußerst knapp um nur einen Ring verfehlten...

26.06.2016

Western.Duo-Schiessen 2016