FSG-Osterhofen-Start

Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft Osterhofen 1425

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10.10.2016

Franz Zellner verteidigt Kleinkaliber-Titel beim Donau-Cup

Reinhold Geist gewinnt die Großkaliber-Wertung - 54 Teilnehmer beim 17. Osterhofener Donau-Cup

Osterhofen. Die Kgl. priv. Feuerschützengesellschaft veranstaltete heuer bereits zum siebzehnten Mal ein Preisschießen für Klein- und Großkaliber-Kurzwaffenschützen. Nach dem 100-Schuß-Marathon für Luftdruckwaffen war dies das zweite große Turnier innerhalb kurzer Zeit an den Osterhofener Schießständen. An zwei Tagen haben sich die niederbayerischen Sportschützen im Alfred-Sell-Schützenheim ein Stelldichein gegeben und um die beiden Donau-Cup-Trophäen und wertvolle Sachpreise gekämpft.

Der Donau-Cup wird nur mit Klein- und Großkaliber-Sportpistolen oder -Revolver ausgetragen. Innerhalb von 120 Sekunden dürfen inklusive laden fünfzehn Schüsse abgegeben werden. Bei diesem speziellen Wertungsmodus kommt es darauf an, dass auch unter Zeitdruck die Präzision des Sportschützen nicht leiden darf. Dabei wurden wieder respektable Ergebnisse erzielt. Bei der stattfindenden Preisverteilung gleich im Anschluss an das Preisschießen dankte Schießleiter Wilhelm Bauer den Spendern der Sachpreise, ebenso den fleißigen Vereinsmitgliedern für die Organisation und den reibungslosen Ablauf sowie den teilnehmenden Schützen für das sportlich faire Verhalten.

Nachdem im letzten Jahr erstmals Franz Zellner von den Kothbachschützen Egglham beide Wertungen gewinnen konnte, setzte sich heuer wieder einmal Reinhold Geist von den Oheschützen Schöllnach in der Großkaliberwertung durch. Mit 94 Ringen verwies er seine Mannschaftskollegen Thorsten Köckeis und Heinz Krätzig, 94 und 93 Ringe, auf die Plätze zwei und drei. Altmeister Rupert Schwarzbauer von den Bergschützen Pillham legte mit 91 Ringen ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis vor, gefolgt von Stefan Krieg, GLS Neureichenau, 89 R, Simon Röhrl, Schöllnach, 88 R, Helmut Deisböck, FSG Osterhofen, 87 R, Stefan Stümpfl, Otterskirchen, 86 R, Georg Fenzl, Neureichenau, 84 R, und Marco König, ebenfalls Neureichenau, 83 Ringe. Noch 21 weitere Teilnehmer kamen in der Großkaliber-Wertung zu einem der angebotenen Sachpreise.

In der Kleinkaliber-Wertung konnte Franz Zellner von den Kothbachschützen Egglham seinen Vorjahres-Titel verteidigen. Mit hervorragenden 94 Ringen bewies er bei den Klappscheiben wiederum seine Treffsicherheit und konnte einen deutlichen Abstand zu den 89 Ringen von Marco Seider, Otterskirchen herausschießen, der wie im Vorjahr den zweiten Platz erreichte. Dritter im Bunde war ebenfalls wie im Vorjahr Pavel Skopovy von Rapid Pilsen mit 86 Ringen. Markus Straßer, Ohe-Schützen Schöllnach erzielte kurz vor Schluß noch 83 R, und setzte sich damit vor Helmut Deisböck, FSG Osterhofen, 83 R, Stefan Krieg, Neureichenau, 73 R, Heinz Krätzig, Schöllnach, 73 R, Roland Meyer, FSG Aldersbach, 68 R, Rudi Lawrenczuk, FSG Osterhofen, 66 R, und Christian Horak, Winzerer Fahnl, 57 Ringe. Insgesamt 21 Teilnehmer mit der Kleinkaliber-Sportpistole konnten sich über einen Sachpreis freuen. Den Meist-Preis für den stärksten Verein gewannen wieder einmal die Schützenfreunde von den Vorwaldschützen Otterskirchen mit insgesamt 11 Startern.

Schießleiter Wilhelm Bauer (oben links) überreichte den Donau-Cup Gewinnern Reinhold Geist und Franz Zellner die begehrten Siegertrophäen.

28.09.2016

200 Teilnehmer beim dreizehnten 100-Schuß-Marathon

Bild 1:Die Meisterschützen mit dem Luftgewehr, mit stellv. Bürgermeister Kurt Erndl (von links), dem weitest angereisten Helmut Köhler, stellv. Schützenmeister Helmut Deisböck und die beiden Sieger der Kombiwertung, Rony Egger und Roland Meyer
Bild 2:Die besten Schützen mit der Luftpistole mit ihren Pokalen beim 100-Schuß-Marathon

Gauliga- und Bundesliga-Schützen nebeneinander am Start - Weiteste Anreise aus Coburg - Die beiden ältesten Teilnehmer mit 84 Jahren


Osterhofen. An sechs Tagen kämpften Sportschützen aus allen Altersgruppen beim dreizehnten 100-Schuß-Marathon der Kgl. priv. Feuerschützengesellschaft Osterhofen mit Luftgewehr und Luftpistole um Pokale und Geldpreise. Jung und alt, Gauligaschützen und Deutsche Meister stellten an den zwanzig Schießständen der FSG Osterhofen einträchtig nebeneinander ihre Konzentration und Kondition auf den Prüfstand. 1. Schützenmeister Rudi Lawrenczuk konnte bei seiner Begrüßung am Samstagabend bei der abschließenden Siegerehrung, nur zwei Stunden nach dem letzten Schuß, im vollbesetzten Schützenheim seine Freude nicht verbergen über die rundum gelungene Veranstaltung. Neben zahlreichen Preisträgern konnte er dazu auch stellv. Bürgermeister Kurt Erndl und Ehrenschützenmeister Georg Bauer herzlich begrüßen. Nach dem Dank an alle Teilnehmer für ihr sportlich faires Verhalten und den Glückwünschen für zahlreiche hervorragende Leistungen dankte er auch der Stadt Osterhofen für die Pokalspenden und natürlich seinen fleißigen Vereinsmitgliedern, die diesen Wettkampf wieder in der gewohnt zuverlässigen Art organisiert und reibungslos abgewickelt hatten.

Mit exakt 200 Sportschützen aus 41 Vereinen zog dieses Turnier wieder Schützen aus ganz Bayern sowie auch aus dem benachbarten Tschechien nach Osterhofen. Sie nutzten im Alfred-Sell-Schützenheim die Möglichkeit der turniermäßigen Wettkampfvorbereitung und der Überprüfung des eigenen Leistungsstandes kurz vor Beginn der neuen Rundenwettkampfsaison. Die teilweise hervorragenden Ergebnisse der Teilnehmer und die reibungslose Abwicklung, die seine Helfer gewährleisteten, ließen dieses Turnier wieder zu einem vollen Erfolg sowohl für den Schießsport als auch für die Beteiligten werden, so Lawrenczuk. Der Osterhofener 100-Schuß-Marathon sei eine ganz besondere Veranstaltung, ein harmonisches Treffen von Schützenkameraden, die sich selber Ziele setzen und diese mit einem gesunden Ehrgeiz zu erreichen versuchen. Hier steht der 80jährige “alte Hase” neben dem 12jährigen Jungschützen und beide geben ihr Bestes. Im Umgang miteinander spiele es auch keine Rolle, ob die persönliche Leistungsgrenze bei 800 oder bei 990 Ringen liege und ob einer mit der Uralt-Luftpistole oder dem High-Tech-Luftgewehr seinen Wettkampf bestreitet - jeder Teilnehmer hat seine ganz persönliche Motivation, diesen anstrengenden Wettkampf durchzustehen und durchweg positiv war dann auch die Stimmung der Teilnehmer an den sechs Schießtagen und bei der Siegerehrung.

Lawrenczuk erwähnte auch die stetige Weiterentwicklung des 100-Schuß-Marathons in Osterhofen. Von den anfänglich 20 Seilzuganlagen sind noch zehn übriggeblieben. Die anderen zehn wurden durch elektronische Schießanlagen ersetzt, welche jetzt auch den Zuschauern ermöglichen, jeden einzelnen Schuß der Luftpistolen-Schützen auf der großen Leinwand im Aufenthaltsraum mit zu verfolgen. Auch der Modus wurde erweitert. Durch die Schaffung der Aufgelegt-Disziplinen für über 56jährige konnten auch ältere Schützen wieder an die Schießstände geholt werden, die mit ihren Leistungen gezeigt haben, dass sie nichts von ihrem Ehrgeiz und ihrem Können verloren haben. In einem Alter, in dem in anderen Sportarten die Sportgeräte längst am berühmten Nagel hängen, blühten die Sportschützen noch einmal richtig auf und bringen zum Teil unglaubliche Ringzahlen zustande. In diesem Jahr wurden erstmals auch die Blattlwertungen getrennt in Freihand- und Auflage-Schützen. Nicht deswegen, so der Schützenmeister, weil die Auflage-Schützen angeblich die besseren Blattl schießen würden, sondern weil die Einführung eines Auflage-Faktors, egal in welcher Höhe, einfach ungerecht wäre. Blattlschießen sei immer noch eine reine Glückssache, wie man anhand der Ergebnisliste auch dieses Jahr wieder nachlesen kann. Auch der beste Schütze könne nicht beeinflussen, ob er nun eine 10,1 oder eine 10,9 schießen würde. Und ob aus einer 10,9 dann ein 3-Teiler oder ein 30-Teiler werden würde ist ebenfalls reine Glückssache.

Stellv. Bürgermeister Kurt Erndl beglückwünschte in seinem Grußwort die Osterhofener Schützen zu dem Erfolg, den sie mit dem 100-Schuß-Marathon nun schon seit 13 Jahren haben und gratulierte allen Teilnehmern zu ihren Leistungen. Ganz besonders freue es ihn, dass dieses Turnier so kameradschaftlich und fair ablaufe und dass die Teilnehmer teilweise von weit her anreisen, wie man an den Kfz-Schildern auf dem Parkplatz sehen kann, um an diesem Turnier dabei zu sein. Es sei für die Stadt Osterhofen selbstverständlich, die Aktivitäten der Feuerschützen und der ehrenamtlich tätigen Mitglieder zu unterstützen, da diese mit ihrer Arbeit und ihren Leistungen ein Aushängeschild für Osterhofen seien und jedes Jahr eine große Anzahl auswärtiger Schützen nach Osterhofen bringen und die Stadt positiv darstellen.

Unter dem Applaus der Anwesenden dankte Lawrenczuk ganz besonders den Unteriglbacher Schützen, insbesondere deren Schützenmeister Hartmut Roitner, die sich mit insgesamt 24 Teilnehmern an diesem Turnier beteiligten und damit auch dieses Jahr wieder den Meistpreis gewannen, den sie beim großzügigen Spender in der Aldersbacher Brauerei einlösen können.

Die Pokalgewinner in den einzelnen Wertungsklassen:

In der Luftpistolen-Jugendklasse holten sich bei ihrer ersten Teilnahme an diesem Turnier Lukas Jouja aus Pilsen mit 881 Ringen den Siegerpokal vor Julia Niebauer von der HSG Regensburg, 777 Ringe, und Nick Gehwolf, Jagabluat Heimhart, 772 Ringe, der auch im Vorjahr schon Drittplatzierter war.

In der Damenklasse Luftpistole gewann die tschechische Schützin Zdenka Strnadkova mit 908 Ringen vor ihrer Mannschaftskollegin Lenka Protivova, 891 Ringe, und Sandra Maier, Unteriglbach, 872 Ringe.

Die Damen-Altersklasse beherrschte mit 875 Ringen Claudia Zellner von den Sonnenwaldschützen Schöllnach vor Beate Fruth, Bayerwaldschützen Eging, 846 Ringe, und Doerte Honnacker, Kochschützen Ortenburg, die 845 Ringe erzielen konnte.

Den Sieg in der hochkarätig besetzten LP-Schützenklasse sicherte sich dieses Jahr Pavel Svetlik von SSK Dukla Pilsen, mit 953 Ringen vor dem Regensburger Matthias Groher, 944 Ringe. Stefan Lipp, Winzerer Fahnl, konnte mit 933 Ringen das Siegertreppchen vervollständigen.

Auch in der LP-Altersklasse wurden nicht minder gute Ergebnisse geschossen. Pavel Skopovy, der für Unteriglbach startet, stanzte 941 Ringe in die Schießscheibe, dicht gefolgt von Bernhard Leichtl, SG zu den Linden Regensburg, und Ludwig Ottomanow, FSG Osterhofen, die ebenfalls hervorragende 939 und 936 Ringe erzielten.


Das Dauerabo auf den Pokal in der Seniorenklasse Luftpistole hat auch dieses Jahr wieder Fritz Lubitz, FSG Landau, eingelöst. Mit 911 Ringen hielt er seine Konkurrenten Dr. Eberhard Jungbauer, Isarschützen Plattling, und Helmut Deisböck, FSG Osterhofen, in Schach, die 899 und 898 Ringe vorweisen konnten.

Der amtierende Bayer. Meister und Marathon-Vorjahressieger Ludwig Göttl von Hubertus Böhmzwiesel konnte sein Traumergebnis vom Vorjahr nochmals um 3 Ringe verbessern und erhielt für seine 993 Ringen nun zum zweitenmale den Osterhofener Siegerpokal in der Luftpistole Aufgelegt. Auf Platz zwei kam wieder der Vorjahreszweite Rony Egger von der FSG Passau mit 977 Ringen, vor Peter Altenkamp, ebenfalls Böhmzwiesel, mit 972 Ringen.

Der Sieg in der Luftgewehr-Jugendklasse war eindeutig. Sabrina Auer von den Hubertusschützen Aigen/Inn erzielte mit 935 Ringen gleich 30 Ringe mehr als ihr Vereinskamerad Tobias Reindl und Fabian Müller von Jagabluat Heimhart, der ebenfalls 905 Ringe vorweisen konnte. Platz vier ging mit 888 Ringen an Isabella Dichtl von den Donauschützen Hofkirchen, vor Martina Renner, Heimhart, 879 Ringe.

Die Siegerpokale in der Luftgewehr-Damenklasse gingen dieses Jahr an Stefanie Lang, Unteriglbach, 956 Ringe, vor Carina Gehwolf, Heimhart, und Martina Fischer, Unteriglbach, die 924 und 923 Ringe in die Waagschale warfen, während sich in der Luftgewehr Damen-Altersklasse Heike Saller, Hofkirchen, und Johanna Speckmaier, Bräuschützen Emmersdorf, mit 904 und 878 Ringen die Pokale teilten.

Die Schützenklasse Herren sah dieses Jahr Emanuel Frey von den Bräuschützen Emmersdorf mit starken 976 Ringen als Sieger auf dem Treppchen, gefolgt vom Vorjahreszweiten Johannes Waas, Donauschützen Hofkirchen, 971 Ringe, und Ralf Zellner, Sonnenwaldschützen Schöllnach, 954 Ringe.

Der Siegerpokal in der Herren-Altersklasse ging diesmal mit hervorragenden 965 Ringen an Michael Huber, Kochschützen Ortenburg, gefolgt von Christian Horak, Winzerer Fahnl, 936 Ringe, und Peter Anzenberger, Donauschützen Windorf, 924 Ringe.

Erstmal in der Luftgewehr Seniorenklasse startend zeigte Hans Albertus von Auerhahn Ried-Hessellohe gleich einmal, dass in dieser Klasse an ihm kein Weg vorbeigehen würde. Mit 949 Ringen konnte er Hans Salzberger, Hofkirchen, 929 Ringe, und Elfriede Huber, HSG Regensburg, 908 Ringe, auf die Plätze zwei und drei verweisen.

Die Disziplin Luftgewehr Senioren aufgelegt sah dieses Jahr Rony Egger von der FSG Passau und Karl Freund, Hubertus Böhmzwiesel mit unglaublichen 997 von 1000 möglichen Ringen ringgleich und nur die besseren Schlußserien (3 x 100 Ringe) entschieden zugunsten von Egger, während Gerhard Sageder von den Fröhlichen Bergler Greising mit 996 Ringen und nur einem Ring weniger auf Platz drei kam.

Für Peter Pfaffenbauer von der FSG Vilshofen reichte es mit ebenfalls hervorragenden 974 Ringen zwar nicht für einen Platz unter den ersten drei, aber mit seinen 84 Jahren (ein paar Wochen älter als der zweitälteste Günther Haban aus Deggenau) erhielt er als Anerkennung seiner sportlichen Leistung unter großem Applaus den Pokal für den ältesten Teilnehmer bei diesem Turnier. Den Sonderpokal für die weiteste Anreise erhielt Helmut Köhler, der auch heuer wieder extra für dieses Turnier aus der Nähe von Coburg ca. 350 km angereist war.

In der Luftpistolen-Mannschaftswertung wurden die fünf besten Schützen eines Vereins gewertet. Das beste Ergebnis erzielten mit 4559 Ringen die Adlerschützen Unteriglbach vor der FSG Landau, 4519 Ringe. Gastgeber FSG Osterhofen schoß seine 4499 Ringe außer Konkurrenz, und so konnten die Bayerwaldschützen Eging mit 4418 Ringen den dritten Mannschaftspreis in Empfang nehmen, vor Unteriglbach 2, 4250 Ringe, Osterhofen 2, 4122 Ringe, und Unteriglbach 3, 3968 Ringe.

Die Luftgewehr-Mannschaftswertung gewannen diesmal die Bräuschützen Emmersdorf, die mit 4654 Ringen die Hubertusschützen Aigen/Inn, 4620 R, und die Adlerschützen Unteriglbach, 4607 R, auf die Plätze zwei und drei verwiesen. Die Donauschützen Hofkirchen setzten sich mit 4565 R auf Platz vier, gefolgt von den Schützen von Jagabluat Heimhart, 4502 Ringe.

Bei den Luftpistole-Aufgelegt-Schützen konnten die Hubertusschützen Böhmzwiesel ihr ohnehin schon hervorragendes Vorjahresergebnis noch einmal um 45 Ringe steigern und bekamen für ihre 4831 Ringe auch dieses Jahr wieder unangefochten den Siegerpokal. Und auch die Wildschützen Deggenau konnten Ihren Aufgelegt-Mannschaftspokal mit dem Luftgewehr verteidigen. Mit 4948 Ringen konnten sie die Hubertusschützen Böhmzwiesel, 4937 Ringe, in Schach halten. Osterhofen startete mit 4931 Ringen wieder außer Konkurrenz und machte den 3. Platz frei für die Sportschützen Untergriesbach-Grub, 4897 Ringe, die von Wildschütz Deggenau 2 und den Winzerer Fahnl-Schützen mit 4808 und 4713 Ringen verfolgt wurden.

Satte Geldpreise bei diesem 100-Schuß-Turnier gab es in den Blattlwertungen zu gewinnen. 100,- Euro in Bar waren hier als erste Preise für die besten Glücksschüsse in der Blattlwertung sowohl für die Freihandschützen als auch für die Auflageschützen ausgesetzt. Über den besten Glücksschuß des gesamten Turniers konnte sich Franz Leitl jun., Kochschützen Ortenburg, mit dem Luftgewehr freuen. Mit seinem 1,8-Teiler setzte er sich vor Werner Maier, der sowohl mit der Luftpistole einen 3,4-Teiler, als auch mit dem Luftgewehr einen 3,9-Teiler zur Auswertung brachte und damit zwei Preise einheimsen konnte. Willi Altmann, Landau, 4,4-T, Christian Maier, Unteriglbach, 4,9-T, Roland Kainz, Ortenburg, 6,2-T, Bernhard Leichtl, Regensburg, 7,3-T, Martina Renner, Heimhart, 8,2-T, Martina Fischer, Unteriglbach, 9,2-T und Cäcilia Penzkofer, Greising, 9,8-T, waren die weiteren von insgesamt 40 Preisträgern bei den Freihand-Schützen.

Bei den Auflage-Schützen siegte Georg Pangerl, Leoprechting, mit seinem 2,1-Teiler, vor Manfred Barth, und Ludwig Göttl, beide Böhmzwiesel, die einen 4,9 und 5,2-T vorweisen konnten. Bernhard Werner, Deggenau, stanzte einen 6,3-T in die Scheibe, dicht gefolgt von Franz Sales Bauer, Osterhofen, und Werner Herböck, Tiefenbach, die beide einen 6,8-T vorweisen konnten. Der siebte Geldpreis ging an Josef Duschl, Böhmzwiesel, 7,0-T, gefolgt von Johann Gell und Oskar Schlager, beide Untergiesbach, 7,3-T und 7,4-T, sowie Helmut Ritt, Grubweg, 7,5-T. Auch hier konnten sich noch weitere zehn Schützen über einen Geldpreis freuen.

Bei diesem anstrengenden Turnier beeindrucken besonders die Schützen, die sowohl mit Kurz- als auch mit Langwaffen immer wieder ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen. Für die Marathon-Kombiwertung, Luftgewehr und Luftpistole zusammen gewertet, hatte die Stadt Osterhofen insgesamt fünf wertvolle Pokale zur Verfügung gestellt. Sieger dieses 200-Schuß-Marathons war wieder Roland Meyer, FSG Aldersbach, der sich mit insgesamt 1871 Ringen auch in diesem Jahr wieder gegen Werner Maier, Unteriglbach, 1867 R, Christian Sonnleitner, Emmersdorf, 1849 R, und vier weitere Konkurrenten durchsetzen konnte.

Zwei Pokale standen für die Sieger der Kombiwertung bei den Aufgelegt-Schützen zur Verfügung. Als bester Auflage-Kombischütze behauptete sich wieder ungefährdet Rony Egger, FSG Passau, der mit 1974 Ringen seine sechs Konkurrenten in Schach halten konnte. Helmut Köhler, SV Mitwitz, 1942 R, gewann auch dieses Jahr wieder den zweiten Pokal in dieser Wertung. Alle Ergebnisse sind unter www.FSG-Osterhofen.de nachzulesen.

Schützenmeister Rudi Lawrenczuk dankte zum Abschluß der Siegerehrung nochmal allen Teilnehmern für den sportlich und fair ausgetragenen Wettkampf sowie seinen Helfern für ihren tatkräftigen und zuverlässigen Einsatz, der auch dieses Jahr wieder die problemlose Durchführung dieser Großveranstaltung zur Zufriedenheit aller Teilnehmer garantierte und wünschte allen Teilnehmern Gut Schuß für die bevorstehende Rundenwettkampf-Saison.

Am 7. und 8. Oktober herrscht dann schon wieder großer Andrang an den Osterhofener Schießständen, wenn zum alljährlichen Klein- und Großkaliber-Donau-Cup erneut Sportschützen aus ganz Niederbayern erwartet werden.

16.07.2016

Donau-Cup 2016

28.08.2016

Feuerschützen Osterhofen erfolgreich beim Gäuboden-Volksfestschießen

Maidorn Sepp und Deisböck Christian waren nahe dran am perfekten Schuß

Osterhofen. Traditionell wird die Sommerpause bei den niederbayerischen Luftpistolen-Sportschützen vom Festschießen anläßlich des Straubinger Gäubodenvolksfestes unterbrochen. In direkter Nachbarschaft zum Bierzelt konnten die Sportschützen im Schützenheim der Straubinger Schützengilde am Hagen unter Blasmusikklängen ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen. Dass das Volksfestschießen aber nichts mit den Schießbuden auf der Wiesn zu tun hat zeigten das wie in jedem Jahr hochkarätig besetzte Starterfeld, die hervorragenden Ergebnisse und die nicht minder tollen Geldpreise, die es zu gewinnen gab. Nahe dran am perfekten Schuß waren Sepp Maidorn und Christian Deisböck, die sich in der Blattlwertung mit ihrem 10,1- bzw. 25,7-Teiler lediglich dem Bundesligaschützen Aleksandar Todorov von der HSG München, 7,6-T, geschlagen geben mußten. Auch Helmut Deisböck, Ludwig Ottomanow und Rudi Lawrenczuk konnten sich mit ihren schönsten Treffern unter den ersten 20 platzieren und einen schönen Geldpreis in Empfang nehmen.

In der in diesem Jahr erstmals ausgeschriebenen Disziplin Luftpistole aufgelegt belegte Sepp Maidorn mit 94 Ringen den 9. Platz, während sich Rudi Lawrenczuk auf der Luftpistole Meisterscheibe mit 96 und 95 Ringen hinter den beiden Bundesligaschützen Michael Heise, HSG München, 98/98 R, und Christian Lichtenegger, HSG Regensburg, 97/97 R, sowie dem Straubinger Lokalmatador Franz Berger, 97/89 Ringe, den vierten Platz erkämpfen konnte. Auch Ludwig Ottomanow sowie Christian und Helmut Deisböck landeten mit 93, 92 und 92 Ringen auf der Preisträgerliste und können nun bis zum Saisonbeginn beim 100-Schuß-Marathon in Osterhofen ihre Sportgeräte wieder weg packen.

02.07.2016

Feuerschützen Osterhofen feierten erfolgreichen Saisonabschluß

Die besten Schützen beim diesjährigen Western-Duoschießen - von links die Sieger Jörg Boleslawsky und Alfred Stadler, daneben die Zweitplatzierten Jochen Maier und Helmut Deisböck

Neun Einzel- und fünf Mannschafts-Gaumeistertitel sowie mehrere Vizemeistertitel in Gau-, Bezirks- und Bezirks-Oberliga


Osterhofen. Zum Saisonabschluß waren die aktiven Mitglieder der Feuerschützengesellschaft ins Alfred-Sell-Schützenheim eingeladen, wozu Schützenmeister Rudi Lawrenczuk Ehrenschützenmeister Georg Bauer besonders begrüßen konnte. Bevor jedoch die Saison abgeschlossen werden konnte gab es erst noch ein Stelldichein der acht besten Schützen beim diesjährigen Western-Duo-Schießen.

Wie jedes Jahr waren jeweils zwei Schützen zusammengelost, die mit Winchester und Revolver auf Büffel- und Truthahn-Schießscheiben im Vorkampf über mehrere Wochen Ringe sammelten. Bis zur letzten Minute wurde um die Qualifikation ins Halbfinale gekämpft, wobei die Duo´s Stefan Cony/Lawrenczuk Rudi, Deisböck Christian/Weiss Markus sowie Weinzierl Hermann/Markus Weingärtner den Einzug ins Halbfinale teilweise äußerst knapp um nur einen Ring verfehlten.

Die besten vier Duos traten dann zum Halbfinale an, bei dem im direkten Vergleich jeweils zwei Duos ihre fünf Ziele treffen mußten, wer seine Ziele zuerst abräumte kam eine Runde weiter. Im ersten Duell trafen die im Vorkampf mit großem Abstand führenden Helmut Deisböck und Jochen Maier auf die drittplatzierten Hans Schwinghammer und Peter Niedermeier, für die hier auch schon Endstation war. Das zweite spannende Duell sah die Zweitplatzierten Alfred Stadler und Jörg Boleslawsky gegen die Vierten Gerhard Müller und Sepp Maidorn, wobei auch hier bei zahlreichen Zuschauern die Erstgenannten die schnelleren Treffer setzen konnten.

Beim Kampf um Platz drei ging anschließend das Duo Müller/Maidorn gegen Schwinghammer/Niedermeier als Sieger hervor. Auch beim abschließenden Finalschießen zeigte sich wieder einmal die Tücke dieses Wettbewerbes, da auch bei geübten Schützen unter Zeitdruck manchmal die Präzision leidet, oder die Ziele trotz Treffer nicht fallen wollen. Schlußendlich setzten sich Stadler/Boleslawsky durch gegen Deisböck/Maier und hatten somit freie Auswahl unter den Sachpreisen.

Anschließend verwöhnten Christian Bauer am Grill sowie Traudl, Christine, Martina und Bernadette am Salat- und Küchenbuffet die Mitglieder. Den offiziellen Teil des Abends begann der Schützenmeister mit der Preisverteilung des Duo-Schießens und seinem Dank an alle aktiven Mitglieder, die auch im abgelaufenen Jahr fleißig trainiert hatten und das dadurch erworbene Können in zahlreichen Wettkämpfen, Meisterschaften und diversen Preisschießen unter Beweis stellen und dafür hervorragende Platzierungen einsammeln konnten.

Er dankte auch den Sportleitern und Rundenwettkampfleitern auf allen Ebenen für die stets gute und reibungslose Organisation und Zusammenarbeit. Mit neun Mannschaften beteiligten sich die Osterhofener Feuerschützen an den Rundenwettkämpfen in Gau-, Bezirks-, Bezirks-Oberliga und Bayernliga, wobei weit über 100 Wettkämpfe mit Luftgewehr, Luftpistole, Klein- und Großkaliber-Pistole oder Unterhebelgewehr durchgeführt wurden. Dafür gab es auch ein großes Lob an die vereinsinternen Mannschaftsführer, die alle diese Termine hervorragend und ohne Probleme organisiert hatten. Einen Dank gab es aber auch an alle Mannschaftsschützen, die teilweise in drei, vier oder gar fünf Mannschaften eingesetzt waren, für ihre Einsatzbereitschaft.

Das Resümee der Rundenwettkämpfe in der abgelaufenen Saison könne sich sehen lassen, so Lawrenczuk, auch wenn der Klassenerhalt der Luftpistolen-Mannschaft in der Bayernliga nicht geschafft werden konnte. Vizemeister mit der KK-Sportpistole in der Bezirksoberliga und in der Gauliga, mit dem Luftgewehr aufgelegt in der Gauliga und mit der Luftpistole in der Gauliga II, dazu eine Menge sehr guter Einzelergebnisse in den einzelnen Disziplinen zeugen von einer guten Treffsicherheit quer durch alle Disziplinen und Mannschaften.

Neben den Rundenwettkämpfen waren die Osterhofener Schützen auch noch bei zahlreichen Preisschießen unterwegs. So hinterließen sie auch beim Winchester-Cup in Schöllnach, beim Volksfestschießen in Straubing, beim Gaukönigsschießen in Windorf, der Stadtmeisterschaft in Oberndorf, beim Sie + Er-Cup in Aldersbach, beim Aldersbacher Cup, beim 100-Schuß-Marathon, beim Donau-Cup und beim Gau-Vergleich gegen Deggendorf und Passau durch ihre Leistungen und ihr kameradschaftliches Auftreten eine hervorragende Visitenkarte und zeigten, dass sie in jeder Disziplin an der Spitze mitmischen können.

Der Schützenmeister hatte wieder eine Ergebnis-Mappe mit allen Ergebnis-Listen der abgelaufenen Saison angefertigt und die Dicke der Mappe zeigte, daß die Osterhofener Schützen oft im Einsatz waren. Darin enthalten sind natürlich auch die Erfolge bei den diesjährigen Gaumeisterschaften in den verschiedensten Disziplinen. Neun Meistertitel, 11 zweite Plätze und sieben dritte Plätze erreichten die Mitglieder der Feuerschützen in den Einzelwertungen, bereichert durch fünf Mannschafts-Meistertitel und zum wiederholten mal die Titel “erfolgreichste Schützen des Jahres” des Schützengaues Vilshofen für Jürgen Wichert, Rudi Lawrenczuk und Helmut Deisböck.

Unter dem Beifall der Anwesenden gab der Schützenmeister die Ergebnisse der erfolgreichen Schützen bekannt und überreichte die dazugehörigen Urkunden und Medaillen. Auch bei den Niederbayerischen Meisterschaften konnten sehr gute Ergebnisse und etliche Qualifikationen zur Bayerischen Meisterschaft erzielt werden, die mittlerweile auch alle abgeschlossen werden konnten und diverse gute Platzierungen unter den besten Schützen ganz Bayerns brachten.

Anschließend entließ der Schützenmeister die Osterhofener Sportschützen in eine wohlverdiente Sommerpause bis Ende August. Damit den Schützen aber nicht langweilig wird, besteht wie üblich an den Donnerstagabenden auch weiterhin eine Trainingsmöglichkeit. Des weiteren sind auch heuer wieder die Teilnahmen am Winchester-Cup Ende Juli in Schöllnach oder Mitte August am Volksfestschießen in Straubing geplant.

Ende September starten die Feuerschützen mit dem 100-Schuß-Marathon in die neue Saison, wozu der Schützenmeister wieder auf tatkräftige Mitarbeit der Mitglieder hofft.

26.06.2016

Western.Duo-Schiessen 2016

17.03.2016

Ehrenabend der Stadt Osterhofen

Am Freitag, 11. März wurde Cony Stefan in der vollbesetzten Osterhofener Stadthalle von 1. Bürgermeisterin Liane Sedlmeier mit der Ehrennadel der Stadt Osterhofen für langjährige verdienstvolle Mitarbeit ausgezeichnet.

01.02.2016

Osterhofener Feuerschützen hielten Rückschau auf erfolgreiches Jahr

Umfangreiche Aktivitäten und Erfolge - Neun Mannschaften bei den Rundenwettkämpfen

Osterhofen. Am Samstag traf sich eine erfreulich große Anzahl Mitglieder der Kgl. priv. Feuerschützengesellschaft im Alfred-Sell-Schützenheim zur Jahreshauptversammlung mit Ehrung der Vereinsmeister. Dazu konnte Schützenmeister Rudi Lawrenczuk auch die Ehrenmitglieder Irmi Hehlert und Georg Bauer sowie als Vertreter des Schützengaues Vilshofen Gauschützenmeister Herbert Lang begrüßen. Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder hielt Schriftführerin Barbara Löw den Rückblick auf die Aktivitäten des Vereins im abgelaufenen Jahr.

Sie berichtete wieder ausführlich von einem regen und abwechslungsreichen Vereinsleben. Die Osterhofener Schützen nahmen an zahlreichen Turnieren in Straubing und Schöllnach, beim Sie+Er-Schießen in Aldersbach, beim Gaukönigsschießen in Windorf, beim Aldersbacher-Cup, bei der Stadtmeisterschaft in Oberndorf sowie an Rundenwettkämpfen und Meisterschaften in beinahe allen möglichen Disziplinen teil. Daneben sorgten Ausschußsitzungen, Geburtstagsfeiern, die Beteiligung an den Gründungsfesten der Unteriglbacher Schützen und der BRK-Kolonne in Osterhofen, der Losstand beim Osterhofener Bürgerfest, Gau-Vergleichskämpfe, Western-, Geburtstags- und Königsschießen, Weihnachtsfeier, Helfer-Essen sowie der zum 13. mal veranstaltete Donau-Cup für Klein- und Großkaliberschützen neben den wöchentlichen Trainingsabenden für einen vollen Terminkalender der Feuerschützen. Organisatorischer sportlicher Höhepunkt war zweifellos der zum zwölften Male veranstaltete 100-Schuß-Marathon, der mit 195 Teilnehmern bestens besucht war.

In sportlicher Hinsicht konnte die Schriftführerin über eine erfolgreiche Saison bei den Rundenwettkämpfen 2014/15 und den Meisterschaften berichten. Etliche Gaumeistertitel in den Einzel- und Mannschaftswertungen, neue Gaurekorde und zusätzlich der Ehrenpreis für Rudi Lawrenczuk, den erfolgreichsten Schützen der Gaumeisterschaften, gingen nach Osterhofen. Dieser konnte sich bereits zum wiederholten Male für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren und wurde beim Niederbayerischen Schützentag in Landshut für seine jahrzehntelangen Verdienste um den Schießsport sogar mit der Goldenen Ehrennadel des Bayer. Sportschützenbundes ausgezeichnet.

In der aktuellen Saison beteiligen sich wieder insgesamt 9 Mannschaften der Feuerschützen an den Rundenwettkämpfen in der Bayernliga, Bezirks-Oberliga, Bezirks- und Gauliga.

Die Gaumeisterschaften 2016 sind bereits zum größten Teil abgewickelt und auch hier konnten schon wieder zahlreiche Titel in den verschiedensten Disziplinen nach Osterhofen geholt werden. Das Fazit der Schriftführerin bei ihrem Rechenschaftsbericht war, dass die Vorstandschaft zusammen mit den Mitgliedern mit Stolz auf das zurückliegende Vereinsjahr blicken könne.

Der Kassenbericht von Schatzmeister Christian Bauer wies auf der finanziellen Seite durch die großen überregionalen Veranstaltungen und das Vereinslotto gute Einnahmen auf, zudem freute sich Bauer über einige Spenden, so daß im abgelaufenen Jahr trotz großer Ausgaben für Unterhalt und Versicherungen der Schießanlage sowie die zahlreichen Startgebühren zu Wettkämpfen und Meisterschaften ein schönes Plus in der Vereinskasse zu verzeichnen war. Die Kassenprüfer Gerhard Müller und Peter Niedermeier bescheinigten dem Kassier eine sorgfältige Führung der Kassengeschäfte und sprachen sich für die Entlastung der Vorstandschaft aus, die durch die anwesenden Mitglieder dann auch einstimmig erteilt wurde.

Gauschützenmeister Herbert Lang gratulierte in seinem Grußwort den Osterhofener Feuerschützen zu ihren Erfolgen und bedankte sich auch im Namen des Schützengaues Vilshofen für das große Engagement der Osterhofener Schützen und besonders der Vorstandschaft. Dass Osterhofen mit seinen Rundenwettkampf-Mannschaften, Meisterschafts-Teilnahmen und den großen überregionalen Schießveranstaltungen ein Aushängeschild für den Schießsport sei komme nicht von ungefähr. Er wisse es sehr wohl zu würdigen, wie viel Aufwand und wie viel Arbeit hier das ganze Jahr über geleistet wird, um diese ganzen Aktivitäten erfolgreich zu organisieren.

Schützenmeister Rudi Lawrenczuk bedankte sich anschließend für die große Unterstützung sowohl bei seinen beiden Stellvertretern Helmut Deisböck und Cony Stefan als auch bei der Schriftführerin Barbara Löw und dem Kassier und Jugendleiter Christian Bauer für deren mustergültige Arbeit. Auch an diejenigen Mitglieder, die das ganze Jahr über mit großen und kleinen Handgriffen zuverlässig dafür sorgen, dass das überaus aktive Vereinsleben so reibungslos funktioniere, sprach er seinen Dank aus. Einen besonderen Dank richtete er an Helmut und Christian Deisböck, die ohne großes Aufhebens in einer arbeitsreichen Aktion das überwucherte Gelände neben der Schießanlage wieder auf Vordermann gebracht haben. Er erinnerte auch an die große Unterstützung durch die Fa. Wolf beim Einkauf der neuen Sportkleidung und dankte diesem großen Sponsor ganz herzlich für dessen Unterstützung.

Wilhelm Bauer konnte er noch besonders gratulieren. Dieser wurde beim Ehrenabend der Stadt Osterhofen mit der Ehrennadel für langjährige verdienstvolle Mitarbeit ausgezeichnet.

Unter dem Punkt Wünsche und Anträge bat Lawrenczuk um Mithilfe bei der Umsetzung der Auflagen durch das Landratsamt anläßlich der turnusgemäßen Schießstandabnahme. Neue Vorschriften erfordern eine Nachbesserung bei der Rückwand des Luftdruckschießstandes und bei der Klappscheibenanlage. Weitere Wünsche vonseiten der anwesenden Mitglieder wurden nicht geäußert, was der Schützenmeister als Zeichen der Zufriedenheit mit der Vereinsführung wertete und mit einem Dank für die harmonisch verlaufene Versammlung und einem “weiterhin Gut Schuß” abschloss. Im weiteren Verlauf der Jahresversammlung wurden auch noch die Vereinsmeister des Jahres 2015 geehrt, über deren Ergebnis wir an anderer Stelle berichten.

01.02.2016

Feuerschützen Osterhofen ehrten Vereinsmeister 2015

Osterhofen. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Feuerschützengesellschaft konnte Schützenmeister Rudi Lawrenczuk auf teilweise sehr gute Ergebnisse bei der letztjährigen Vereinsmeisterschaft verweisen. Nach der Umstellung des Wertungs-Modus konnten in diversen Disziplinen wieder zahlreiche Meisterserien verbucht werden. Zusammen mit stellv. Schützenmeisterin Cony Stefan nahm er die Ehrungen vor und überreichte die Vereinsmeister-Pokale.


Die Ergebnisse der Jugend: (Wertung 10 Serien)

1. Bauer Maria 347,0 Ringe Ringdurchschnitt

2. Stefan Markus 299,4 Ringe

3. Berlinger Julius 235,0 Ringe

4. Kuhnkies Christoph 201,8 Ringe

5. Bendix Samuel 174,0 Ringe


Luftgewehr Senioren Aufgelegt: (Wertung 10 Serien)

1. Flieger Franz 298,6 Ringe Ringdurchschnitt

2. Lawrenczuk Rudi 295,1 Ringe

3. Wichert Jürgen 294,6 Ringe


Luftpistole: (Wertung 10 Serien)

1. Ottomanow Ludwig 368,5 Ringe Ringdurchschnitt

2. Correia Karsten 368,4 Ringe

3. Lawrenczuk Rudi 365,9 Ringe

4. Deisböck Helmut 361,0 Ringe

5. Deisböck Christian 360,7 Ringe

6. Stadler Alfred 341,4 Ringe

7. Schwinghammer Hans 351,9 Ringe

8. Bauer Christian 345,9 Ringe

9. Stadler Alfred 344,1 Ringe


Luftpistole Senioren Aufgelegt: (Wertung 10 Serien)

1. Maidorn Josef 279,3 Ringe Ringdurchschnitt


Kleinkaliber-Sportpistole: (Wertung 10 Serien)

1. Lawrenczuk Rudi 274,3 Ringe Ringdurchschnitt

2. Deisböck Helmut 273,1 Ringe

3. Bauer Christian 269,0 Ringe

4. Correia Karsten 252,3 Ringe

5. Stadler Alfred 234,3 Ringe

6. Löw Barbara 224,9 Ringe


Großkaliber-Sportpistole: (Wertung 5 Serien)

1. Deisböck Helmut 369,6 Ringe Ringdurchschnitt

2. Lawrenczuk Rudi 361,2 Ringe

3. Maier Jochen 353,2 Ringe

4. Stadler Alfred 344,6 Ringe

5. Correia Karsten 344,0 Ringe

6. Bauer Wilhelm 330,5 Ringe

7. Löw Barbara 338,0 Ringe

8. Weingärtner Markus 297,6 Ringe


Unterhebel B: (Wertung 5 Serien)

1. Lawrenczuk Rudi 132,0 Ringe Ringdurchschnitt

3. Deisböck Christian 119,8 Ringe

3. Schwinghammer Hans 114,6 Ringe

4. Müller Gerhard 98,8 Ringe

5. Weiss Markus 95,6 Ringe

15.01.2016

Jahreshauptversammlung 2016

02.01.2016

Fünf neue Schützenkönige bei den Feuerschützen

Die neuen Schützenkönige mit ihren Trophäen: von links Luftgewehr-Schützenkönig Rudi Lawrenczuk, Jugend-Königin Maria Bauer, Großkaliber-König Alfred Stadler und Kleinkaliber-König Helmut Deisböck - Luftpistolen-König Hans Schwinghammer war wegen einer beruflichen Feier leider verhindert. Fotos: Max Bauer

Hl. Nikolaus besuchte familiäre Weihnachtsfeier im Schützenheim - Erstmals Schützenkönigs-Paar

Osterhofen. Die Weihnachtsfeier mit Proklamation der neuen Schützenkönige war wie jedes Jahr der letzte Höhepunkt und der Abschluss des Vereinsjahres der Feuerschützengesellschaft Osterhofen. Schützenmeister Rudi Lawrenczuk freute sich über den guten Besuch und begrüßte ganz besonders Ehrenmitglied Irmi Hehlert und Ehren-Schützenmeister Georg Bauer.

Mit einer familiären Weihnachtsfeier und der Ehrung der Schützenkönige wollen die Feuerschützen traditionell ein arbeitsreiches aber auch erfolgreiches Jahr gebührend abschließen, so der Schützenmeister in seiner Einleitung. Die Schützendamen hatten mit ihren Dekorationskünsten wieder weihnachtliches Flair ins Schützenheim gebracht. Begonnen wurde die Feier mit einem schmackhaften gemeinsamen Essen, Getränke dazu wurden dankenswerterweise vom Mitglied Hans Baumgartner spendiert und auch die Fa. Thaler unterstützte die Arbeit der Feuerschützen mit einer ansehnlichen Spende, wofür der Schützenmeister herzlich Dank sagte.

Zu Beginn des offiziellen Teiles las der Schützenmeister Geschichten über die staade Zeit, die leider oftmals viel zu laut ist, um die Mitglieder in besinnliche Stimmung zu bringen. Anschließend brachte Gerhard Müller beim Nikolaus-Besuch aus seinem Goldenen Buch wieder allerhand Geschehnisse aus dem vergangenen Jahr in Erinnerung und zeigte sich dabei recht zufrieden über seine Schützenfamilie. Besonders erfreut war er auch über die vielen Meistertitel, Pokalgewinne und Ehrungen, die die Osterhofener Schützen dieses Jahr einfahren konnten. Von der Stadtmeisterschaft über Gau-, Niederbayerische, Bayerische bis hin zur Deutschen Meisterschaft haben die Osterhofener Schützen ihre Stadt gut vertreten. An die Jungschützen übergab er wie jedes Jahr eine mit Leckereien gefüllte Nikolaustüte. Auch die Vorstandschaft erhielt für ihre hervorragende Arbeit ein großes Lob. An die fleißigsten unter den Mitgliedern sprach er eine Einladung zu einem gemeinsamen Helferessen im Januar aus.

Schützenmeister Lawrenczuk hielt eine kurze Rückschau auf das abgelaufene Jahr. Mit großer Einsatzbereitschaft durch die aktiven Schützen wurden eine ganze Menge an Schießveranstaltungen mit gutem Erfolg besucht. Der 100-Schuß-Marathon, der Donau-Cup und die Heimwettkämpfe der insgesamt zehn Osterhofener Wettkampf-Mannschaften wurden hervorragend organisiert. Besonders erfreut zeigte er sich auch über die sportlichen Erfolge bei den Rundenwettkämpfen und den Meisterschaften. Ebenso für das hervorragende Abschneiden bei der Stadtmeisterschaft, bei der der Stadtkönigs-Titel und etliche Mannschafts- und Einzelpreise gewonnen werden konnten.

Der Schützenmeister dankte allen Mitgliedern, die im abgelaufenen Jahr in irgendeiner Weise mitgeholfen hatten, das Vereinsleben und die großen Veranstaltungen zu organisieren. Besonders dankte er dabei seinen Stellvertretern Cony Stefan und Helmut Deisböck. Ebenso gab es ein Extra-Dankeschön für Kassier und Jugendleiter Christian Bauer und seine Frau Vicky sowie Schriftführerin Barbara Löw. Auch für den “guten Geist” im Schützenheim, Georg Bauer, der immer wieder nach dem rechten schaut, gab es einen großen Applaus der Schützenmitglieder.

Die Bekanntgabe und Ehrung der Schützenkönige für das Jahr 2016 war dann der Höhepunkt dieser Weihnachtsfeier. Mit nur zwei Schüssen in jeder Disziplin werden bei den Feuerschützen seit jeher die Könige ermittelt. Auch dieses Jahr konnte Maria Bauer in der Jugendklasse wieder dominieren und wurde mit dem Jugendkönigs-Pokal geehrt.

Schützenkönig mit der Großkaliberpistole wurde mit dem besten Zehner Alfred Stadler vor Helmut Deisböck und Rudi Lawrenczuk, die sich mit der Wurst- bzw. Brezenkette begnügen mußten. Mit der Kleinkaliberpistole holte sich Helmut Deisböck die Königswürde und platzierte sich mit seinem Blattl vor Christian Bauer und Rudi Lawrenczuk, die wie im Vorjahr auf den Plätze zwei und drei landeten. Mit der Schützenkette des Luftpistolenkönigs kann sich im kommenden Jahr Hans Schwinghammer schmücken, der mit seinem Zehner Rudi Lawrenczuk und Karsten Correia auf die Plätze verwies. Die herrliche alte Königskette der Luftgewehrschützen gewann dieses Jahr Rudi Lawrenczuk. Ihm zur Seite als Vizekönigin steht auch hier seine frisch angetraute Ehefrau Bernadette. Breznkönig wurde Christian Deisböck.

Die Verteilung der Weihnachtspäckchen war der Schluß des offiziellen Teils dieses harmonischen Abends. Als erste durften Vicky Bauer, Franz Flieger, Max Hüttinger, Rudi und Bernadette Lawrenczuk, Toni Söldner, Markus Weingärtner, Anneliese Bauer, Ludwig Ottomanow, Lisa und Andreas Hüttinger, Alois Nowack, Alfred Stadler, Georg Bauer und Christian Deisböck unter den unterm Christbaum platzierten Geschenk-Packerln auswählen. Mit den besten Wünschen für das neue Jahr und dem Hinweis auf die Jahreshauptversammlung am Samstag, 30. Januar verabschiedete Schützenmeister Lawrenczuk das Schützenjahr 2015, wünschte den Feuerschützen Gesundheit, Glück und Zufriedenheit und allzeit Gut Schuß.